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Ausgangslage

Problemraum Inseli-Park & Werftübergang
Der an schönster und prominentester Lage gelegene Inseli-Park mit angrenzendem Werftübergang ist stark stigmatisiert und wird von der Öffentlichkeit als «Angstraum» wahrgenommen. Der Park liegt in zentrumsnähe. 400m neben dem Bahnhof, 100m entfernt vom KKL und der Schifflände. Zudem befinden sich unmittelbar neben dem Park das neue Universitätsgebäude und ein Teil der Fachhochschule. Der an den Park anliegende Werftübergang bildet die Verbindung zum Naherholungsgebiet «Ufschöti».

Mit Ambient Guidance wurden systematisch die Ursachen für die Entstehung von Angst, Furcht und Unsicherheiten evaluiert, mittels Szenarien und STEEP-Model mögliche zukünftige Veränderungen (im nahen Kontext) und neue Bedürfnisse erarbeitet und entsprechend, den neuen Anforderungen die (neuen) Fachkompetenzen für die Planung selektiert.

Die Vorarbeit hat aufgezeigt, dass diverse raumgestalterische Schwachstellen bestehen die Teils auch in Beziehungen zu einander stehen. In der rechten Spalte werden zusammengefasst die ausgemachten Schwachpunkte des Fallbeispiels aufgeführt.

3D-Video des optimierten Fallbeispiels

Die Problemzonen des Fallbeispiels

Identität & Kommunikation
Ein öffentlicher Raum braucht zur Positionierung und Kommunikation ein klares Image. Ansonsten ist der Raum schwer zu kommunizieren und läuft Gefahr willkürlich stigmatisiert zu werden.

Atmosphärische Faktoren (Licht, Ton, Geruch)
Das ungenügende Lichtkonzept lässt überall dunkle Nischen entstehen die Angst und Furcht begünstigen.

Begrünungskonzept
Das üppige Begrünungskonzept, insbesondere im Eingangs- und Uferbereich führt zu schlechten Sichtbezügen.

Wegleitung (Signaletik)
Unübersichtliche Eingänge und eine ungenügende Signaletik wirken nicht einladend. Zudem sind die ausgeführten Informationen nicht international verständlich (wäre nötig an einem solch vielbesuchten Touristenplatz).

Nutzungskonzept
Die Untersuchung hat aufgezeigt, dass ein fehlendes, nicht ersichtliches Nutzungskonzept Fremdnutzungen fördert. In diesem Falle in Form von einem Gay-Meeting-Point beim öffentlichen WC, feiernde und pöbelnde Jugendliche, Alkoholiker-Treffpunkt ua.

Bewirtschaftung
Anstelle von diversen, häufig durchgeführten repressiven Massnahmen wie SIPP und Polizeikontrollen würde sich, einerseits aufgrund der zentralen Lage und andererseits aufgrund der evaluierten Bedürfnisse des sozialen Kontexts die Erbauung eines Restaurants mit angegliedertem, öffentlichen WC empfehlen.
Dies sorgt für eine natürliche soziale Kontrolle, steigert die Attraktivität des Raumes, trägt zur Entstigmatisierung bei und nicht zuletzt kann damit Geld erwirtschaftet und Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Werftübergang aka THE SUSTAINABLE POWER BRIDGE
Der Werftübergang weist wie der Park verschiedene Merkmale auf, die Angst und Furcht begünstigen. Eine ungenügende Signalisation, schlechte Sichtbezüge, eng und keine Fluchtmöglichkeiten sowie ein ungenügendes Lichtkonzept.



Das neue Konstrukt, die Brücke die durch das Passieren die Energie speichert, rückgewinnt und der Infrastruktur vom Park zur Verfügung stellt ist nicht nur visuell ein Highlight sondern alle Faktoren die Angst und Furcht begünstigen werden wegbedingt. Zusätzlich funktioniert die neue Brücke als Touristenattraktion, Landmark und Innovationstransfer der umliegenden Hochschulen.

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